Naturstein ist keine einheitliche Materialklasse
Ein Kalkstein unterscheidet sich in der Pflege von anderen Gesteinen. Auch polierte und raue Oberflächen desselben Materials werden unterschiedlich behandelt. Vor einer Spezialreinigung sind Steinbezeichnung und Lieferantenhinweise daher hilfreich.
Bei Betonwerkstein den Oberflächenschutz berücksichtigen
Werkseitig behandelte Platten können besondere Pflegevorgaben haben. Ein Produkt, das für eine unbehandelte Fläche angeboten wird, ist nicht automatisch für eine beschichtete Platte geeignet. Vorhandene Herstellerunterlagen und frühere Nachbehandlungen gehören zur Bestandsaufnahme.
Gemeinsamkeiten bei der Vorbereitung
- Material und Bearbeitung benennen
- Beschichtungen und Imprägnierungen feststellen
- Fugen, Kanten und vorhandene Schäden ansehen
- Art der Verschmutzung einordnen
- Geeignetes Verfahren an einer unauffälligen Stelle prüfen lassen
Worauf es beim Ergebnis ankommt
Sauberkeit, Farbe und Glanz sollten getrennt betrachtet werden. Die Reinigung soll Rückstände bearbeiten; eine Farbvertiefung oder Änderung des Glanzes ist ein eigener Wunsch und muss ausdrücklich abgestimmt werden. Eine Probefläche erleichtert diese Entscheidung.
Wenn die Materialbezeichnung fehlt
Senden Sie Fotos und vorhandene Rechnungen oder Reststückangaben. Eine sichere Zuordnung allein nach einem Handyfoto ist nicht immer möglich. Ungeklärte Produkte sollten bis zur Beurteilung nicht großflächig verwendet werden.
Häufige Fragen
Ist Beton automatisch unempfindlicher als Naturstein?
Nein. Oberfläche, Beschichtung, Fuge und konkreter Aufbau sind entscheidend. Eine pauschale Rangfolge hilft bei der Produktauswahl nicht.
Kann ich Innen- und Außenstein gleich pflegen?
Außenflächen haben andere Feuchte- und Witterungsbedingungen. Die Eignung des Verfahrens und einer Nachbehandlung wird für den Einsatzort geprüft.

